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20Jun/102

Eigener WebProxy mit PHProxy und Lighttpd

WebProxy Server erfreuen sich immer größerer Beliebtheit, da man als User ohne Konfiguration z.B. anonym surfen (IP-Adresse wird verborgen), andere Proxy / Web Sperren umgehen und den HTTP-Verkehr verschlüsseln kann. Zusätzlich wird der URL / Browser Verlauf verschleiert, da nur die Adresse des WebProxy Server gespeichert wird. Einige WebProxy Server bietet zusätzliche Security Features wie z.B. Cookie Filtering, OS & Browser Shielding, Script Blocking, Referrer Blocking. Kostenlose öffentliche WebProxys finanzieren sich leider sehr oft durch sehr viel (zu viel) Werbung, was beim Surfen erheblich stört. Ein weiterer negativer Punkt bei öffentlichen Proxy Servern ist, dass zu bestimmten Tageszeiten eine sehr hohe Auslastung der Bandbreite zu beobachten ist und deshalb das Surfen extrem langsam ist. Zusätzlich sollte man bedenken, dass man nie genau weiß welche Daten der Betreiber des WebProxy Servers sammelt bzw. auswertet. Aus diesen Gründen habe ich beschlossen einen eigenen privaten WebProxy zu installieren und zu betreiben. Eine Rücksprache mit meinem Webspace Anbieter hat ergeben, dass es nicht erwünscht es auf deren Webspace einen Proxy wie z.B. PHProxy zu betreiben.
Deshahlb habe ich hier eine Anleitung geschrieben, wie man mit Lighttpd und PHProxy einen eigenen WebProxy installiert & konfiguriert.

I. Installation
Lighttpd kann bei den meißten Distributionen über die Paketverwaltung installiert werden. Zusätzlich werden bei Debian folgende PHP Pakete benötigt: php5-common & php5-cgi

r-o-f:/# aptitude install lighttpd lighttpd-doc php5-common php5-cgi

PHProxy kann direkt bei SourceForge heruntergeladen werden und anschließend mit z.B. unzip entpackt werden.

r-o-f:/#  wget http://downloads.sourceforge.net/project/poxy/PHProxy/0.5%20beta%202/poxy-0.5b2.zip
....
r-o-f:/#  unzip poxy-0.5b2.zip

II. Lighttpd Konfiguration
In der Konfigurationsdatei (etc/lighttpd/lihgttpd.conf) muss bei den Server Modulen das fastcgi Modul aktiviert werden:

server.modules              = (
          .....
            "mod_fastcgi",
           ....

Am Ende der Konfig Datei muss man dann noch folgende Zeilen eintragen und anschließend den Lighttpd Server neustarten

fastcgi.server = ( ".php" => ((
                     "bin-path" => "/usr/bin/php5-cgi",
                     "socket" => "/tmp/php.socket"
                 )))

III. PHProxy einrichten
Die Dateien index.php, index.inc.php & style.css in das WWW-Verzeichnis kopieren, unter Debian ist das standardmäßig /var/www

Das Standardverzeichnis für Lighttpd wird mit folgender Zeile definiert:

server.document-root       = "/var/www/"

IV. Letzte Schritte
In der mitgelieferten README Datei stehen einige Optionen und Variablen, die man sich aus Sicherheitsgründen anschauen sollte. Desweiteren macht es Sinn den Zugriff auf den WebProxy mittels Passwort zu schützen, wenn man nicht will dass Unbefugte darauf Zugriff haben. Wie man das macht, habe ich hier beschrieben: Lighttpd – HowTo: Passwort geschütze Verzeichnisse
Man sollte bedenken dass mal als Betreiber des Proxy verantwortlich ist, wenn illegale Sachen darüber gemacht werden.

Anschließend kann der PHProxy einfach aufgerufen werden:

Liste mit kostenlosen WebProxy Servern: http://www.root-on-fire.com/web-proxy-liste/

23Mai/101

tempalias – Temporärer E-Mail Proxy

Wer sich viel im Internet bewegt, benötigt für diverse Seiten, Foren, Blogs, etc. immer wieder eine E-Mail Adresse um sich z.B. zu registrieren. Wenn man dazu immer dieselbe Adresse verwendet dauert es nicht lange bis das Postfach zugemüllt ist. Da es zu umständlich ist, andauernd neue kostenlose E-Mail Accounts zu registrieren habe ich bisher mit sogenannten Wegwerf-Email-Adresse wie z.B. trash-mail.com oder mytrashmail.com gearbeitet. Jetzt bin ich durch den Blog von Jeffrey auf tempalias gestoßen. tempalias bietet einen temporären E-Mail Proxy an, was bedeutet man gibt dort seine persönliche E-Mail Adresse ein und bestimmt für wie lange (x Tage) bzw. wieviele E-Mails der Proxy gültig sein soll und bekommt anschließend eine temporäre E-Mail Adresse zugewiesen.

19Jan/100

PHProxy – eigenen Web-Proxy betreiben

Zu den großen Nachteilen von kostenlosen Web-Proxys zählt, dass sie oft sehr viel Werbung zeigen, je nach Tageszeit eine sehr hohe Auslastung aufweisen, zum Teil durch den Betreiber zensiert bzw. der Traffic limitiert ist z.B. bei größeren Downloads und man natürlich nie genau weiß, welche Daten der Betreiber sammelt und was er damit macht.
Je nach Anwendungsgebiet bietet es sich dehalb an, einen eigenen Web-Proxy zu installieren:
PHProxy ist ein kostenloser in PHP programmierter Web-Proxy, der ohne weitere Installation und Konfiguration läuft. Man benötigt lediglich einen Webspace mit PHP Unterstützung (mind. Version 4.3.0).
Um PHProxy einzurichten, lädt man einfach das Archiv proxy-0.5b2.zip herunter und entpackt es. Anschließend kopiert man die Files: index.php, index.inc.php, style.css auf den Webspace und kann jetzt über die definierte Adresse auf den Web-Proxy zugreifen.
Man sollte sich jedoch vorher gründlich überlegen, ob man den eigenen Web-Proxy veröffentlicht bzw. überhaupt bei seinem Webhostingpaket betreiben darf.

Weiterführende Links:
Liste mit kostenlosen Web-Proxys: http://www.root-on-fire.com/web-proxy-liste/
Artikel über Web-Proxys: Web Proxy: Anonym surfen, Filter umgehen
Blog-Post zum Thema von Nils auf webdomination.de

26Nov/091

Web-Proxy Liste: Anonym Surfen und Filter umgehen

Ab Sofort stelle ich eine Liste mit Web-Proxy Servern zur Verfügung: http://www.root-on-fire.com/web-proxy-liste/
Hier sind Web-Proxys aufgelistet, die ich regelmäßig auf Funktion und Geschhwindigkeit teste. Die Auswertung meiner Logs zeigt, dass sehr viele Leute nach Web-Proxy Servern bzw. Web-Proxy Listen in Verbindung mit Youtube, Facebook und Co. suchen. Deshalb habe ich in der Web-Proxy Liste eine extra Youtube Kategorie / Spalte eingefügt d.h. bei diesen Proxy-Servern funktioniert Flash. Einige Anbieter bieten kostenpflichtige Zusatzdienste, wie z.B. größere Downloads, schnellere Verbindungen, etc. an, diese Funktionen werden nicht berücksichtigt.
Es wird regelmäßig geprüft, ob die angegbenen Web-Proxy Server verfügbar sind und ob Flash (YouTube) funktioniert, kostenpflichtige Dienste werden nicht geprüft.
Ich übernehme keine Gewähr für die angegebenen Proxy-Server und behalte mir vor, den kostenlosen Service jederzeit wieder einzustellen.

Mehr zu den Funktionen eines Web-Proxy Servers findet ihr in meinem Posting hier: Web Proxy: Anonym surfen, Filter umgehen




15Nov/090

Proxy-Server automatisch überprüfen

Ein großes Problem bei kostenlosen Proxy Servern ist, dass Sie selten dauerhaft verfügbar sind.
Es gibt online zahlreiche Proylisten, die leider nur teilweise immer aktuell sind.
Deshalb prüfe ich meine Proxyliste mit dem kostenlosen "Web Proxy Checker" von Optinsoft. Das Tool kann die gängigen Proxy-Varianten SOCKS4, SOCKS5, HTTP und HTTPS überprüfen. Man kann die Proxy-Adressen entweder über ein Textfile einlesen lassen oder direkt auf der Programmoberfläche eingeben.
"Web Prox Checker" kann den Proxy entweder gegen eine definierte URL checken oder man definiert einen Host mit entsprechenden Port.

Beispiel mit der Liste von http://www.tubeincreaser.com/proxylist.txt
webproxychecker

Download: http://www.optinsoft.com/listmanager/wpc.htm