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Linux HowTo: Bestimmte Pakete nicht aktuallisieren

Bei älteren Programmen, die nicht mehr weiter entwickelt werden, ist es manchmal nötig eine Aktuallisierung oder Updates für ein einzelnes Paket zurückzuhalten, um zu gewährleisten, dass das Programm stabil läuft.

Ein Beispiel ist der SSLExplorer, eine Open Source SSL VPN Lösung. 3SP Ltd. hat die Entwicklung der unter der GPGL stehenden Community Edition Anfang 2008 eingestellt und Updates, Bugfixes etc. nur noch für die kostenpflichtige Enterprise Edition bereitgestellt. Um den SSLExplorer unter Debian / Ubuntu zu installieren, benötigt man zwingend die ältere Java Version 1.5.x. Da im aktuellen Stable Repository Java in der Version 1.6.x enthalten ist, würde nach einem aptitude upgrade die aktuelle Version installiert werden. Um das zu verhindern, kann man als root mit folgenden Befehl das Update für ein bestimmtes Paket zurückhalten (funktioniert nur bei Debian basierten Distributionen):

Paket-Aktuallisierung sperren

echo <Paket> hold | dpkg --set-selections

Sperre aufheben und Updates wieder freigeben

echo <Paket> install | dpkg --set-selections 

List mit gesperrten Paketen anzeigen

dpkg --get-selections | grep hold
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F-Secure Internet Security 2012 – Verlosung

Ich benutzte auf meiner Windows Maschine seit c.a. 3 Jahren die Sicherheitssuite von F-Secure. Da ich mit den damaligen kostenlosen Virenlösungen aus verschiedenen Gründen nicht mehr zufrieden war, habe ich mich nach einer Alternative umgeschaut und bin schließlich bei der F-Secure Internet Security Suite gelandet.
Die wichtigsten Kriterien aus meiner Sicht bei einem Virenprogramm sind die Erkennungsrate von Schadsoftware, Aktualität der Virendefinitionen und der laufende Ressourcenverbrauch. Alle Punkte sind für meinen Geschmack durch die F-Secure Suite hervorragend abgedeckt. F-Secure Inernet Security läuft nach der Installation ohne weitere Konfigurationen problemlos. Sollte man doch mal was ändern müssen, ist das Dank der sehr übersichtlich gehaltenen Programmoberfläche schnell und einfach erledigt.
Die wichtigsten integrierten Funktionen der Suite sind: Viren- und Spywareerkennung, Deepguard Cloud Erkennung, Firewall, SPAM-Filter, Browsing-Protection und die Überwachung der mobilen Breitverbindung.

Wichtigsten Änderungen / Neuerungen in der der Version 2012
- Aktuallisierte und verbesserte Scan-Engine
- Die Cloud Erkennungsengine Deepguard ist jetzt in der Version 4 enthalten
- Online-Security: Browserschutz kann jetzt Benutzer bezogen konfiguriert werden

Weitere Informationen gibt es auf der offiziellen Homepage, eine sehr ausführliche Vorstellung der Internet Security 2012 findet man bei Mike im Blog.

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Linux Mint / Ubuntu Autostart Programme verwalten

Programme und Service, die während des Bootvorgangs gestartet werden, können entweder über die rc.local oder via Runlevel definiert werden. Software mit grafischer Oberfläche und Anwendungsprogramme, die erst nach dem Login des Users starten sollen, werden über die systemeigene Autostart Funktion gesteuert.

Unter /etc/xdg/autostart liegen verschiedene .desktop Konfigurations Dateien, in denen die automatisch zu startenden Programme definiert sind.
Die genaue Funktionsweise und Syntax ist hier beschrieben. Falls ein Programm den sauberen Start von Gnome verhindert, könnte man die .desktop Konfigdatei entfernen und somit den Autostart verhinden.

Sowohl bei Linux Mint als auch bei Ubuntu wird eine grafische Oberfläche zur Konfiguration der Autostart Programme mitgeliefert. Bei Linux Mint kann man das Einstellungsfenster via Alt+F2 (öffnet das Befehlsfenster) und dann “gnome-session-properties” eingeben oder im Menü nach “Startup Applications” suchen. Standardmäßig werden hier die meißten Programme und Dienste ausgeblendet, entweder man konfiguriert den Autostart via Kommandozeile oder man ändert in den oben erwähnten .desktop Files die Zeile NoDisplay=true in NoDisplay=false, anschließend werden alle Einträge im “Startup Applications Preferences” Fenster angezeigt.

Folgende Zeile ändert in allen .desktop Files den Wert NoDisplay=true in false.

sudo sed -i 's/NoDisplay=true/NoDisplay=false/g' /etc/xdg/autostart/*.desktop

Durch das Entfernen nicht benötigter Einträge im Autostart Menü lässt sich der Systemstart je nach Hardware deutliche beschleunigen. Vor einer Änderung bei den “Startup Application Settings” macht es Sinn, den gesamten /etc/xdg/autostart Ordner zu sichern.

Weiterführende Informationen zur Autostartfunktion findet man im Ubuntuusers Wiki

Screenshot: Anzeige aller Autostart Programme in Linux Mint
Startup Preferences

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Aktueller Firefox unter Linux Mint / Ubuntu

Firefox ist bei Linux Mint und Ubuntu in der Version 8.x in den offiziellen Paketquellen enthalten und wird standardmäßig daraus installiert. Die Version 9.x lässt sich sowohl bei Linux Mint als auch bei Ubuntu nach der Einbindung des offiziellen Mozilla PPA via Paketverwaltung installieren.

Archiv (PPA) aktivieren und System updaten

sudo apt-add-repository ppa:ubuntu-mozilla-security/ppa
sudo aptitude update
sudo apttiude upgrade

Nach dem upgrade wird der Firefox automatisch aktualisert.