Permalink

50

F-Secure Internet Security 2012 – Verlosung

Ich benutzte auf meiner Windows Maschine seit c.a. 3 Jahren die Sicherheitssuite von F-Secure. Da ich mit den damaligen kostenlosen Virenlösungen aus verschiedenen Gründen nicht mehr zufrieden war, habe ich mich nach einer Alternative umgeschaut und bin schließlich bei der F-Secure Internet Security Suite gelandet.
Die wichtigsten Kriterien aus meiner Sicht bei einem Virenprogramm sind die Erkennungsrate von Schadsoftware, Aktualität der Virendefinitionen und der laufende Ressourcenverbrauch. Alle Punkte sind für meinen Geschmack durch die F-Secure Suite hervorragend abgedeckt. F-Secure Inernet Security läuft nach der Installation ohne weitere Konfigurationen problemlos. Sollte man doch mal was ändern müssen, ist das Dank der sehr übersichtlich gehaltenen Programmoberfläche schnell und einfach erledigt.
Die wichtigsten integrierten Funktionen der Suite sind: Viren- und Spywareerkennung, Deepguard Cloud Erkennung, Firewall, SPAM-Filter, Browsing-Protection und die Überwachung der mobilen Breitverbindung.

Wichtigsten Änderungen / Neuerungen in der der Version 2012
- Aktuallisierte und verbesserte Scan-Engine
- Die Cloud Erkennungsengine Deepguard ist jetzt in der Version 4 enthalten
- Online-Security: Browserschutz kann jetzt Benutzer bezogen konfiguriert werden

Weitere Informationen gibt es auf der offiziellen Homepage, eine sehr ausführliche Vorstellung der Internet Security 2012 findet man bei Mike im Blog.

Weiterlesen →

Permalink

1

Linux Mint / Ubuntu Autostart Programme verwalten

Programme und Service, die während des Bootvorgangs gestartet werden, können entweder über die rc.local oder via Runlevel definiert werden. Software mit grafischer Oberfläche und Anwendungsprogramme, die erst nach dem Login des Users starten sollen, werden über die systemeigene Autostart Funktion gesteuert.

Unter /etc/xdg/autostart liegen verschiedene .desktop Konfigurations Dateien, in denen die automatisch zu startenden Programme definiert sind.
Die genaue Funktionsweise und Syntax ist hier beschrieben. Falls ein Programm den sauberen Start von Gnome verhindert, könnte man die .desktop Konfigdatei entfernen und somit den Autostart verhinden.

Sowohl bei Linux Mint als auch bei Ubuntu wird eine grafische Oberfläche zur Konfiguration der Autostart Programme mitgeliefert. Bei Linux Mint kann man das Einstellungsfenster via Alt+F2 (öffnet das Befehlsfenster) und dann “gnome-session-properties” eingeben oder im Menü nach “Startup Applications” suchen. Standardmäßig werden hier die meißten Programme und Dienste ausgeblendet, entweder man konfiguriert den Autostart via Kommandozeile oder man ändert in den oben erwähnten .desktop Files die Zeile NoDisplay=true in NoDisplay=false, anschließend werden alle Einträge im “Startup Applications Preferences” Fenster angezeigt.

Folgende Zeile ändert in allen .desktop Files den Wert NoDisplay=true in false.

sudo sed -i 's/NoDisplay=true/NoDisplay=false/g' /etc/xdg/autostart/*.desktop

Durch das Entfernen nicht benötigter Einträge im Autostart Menü lässt sich der Systemstart je nach Hardware deutliche beschleunigen. Vor einer Änderung bei den “Startup Application Settings” macht es Sinn, den gesamten /etc/xdg/autostart Ordner zu sichern.

Weiterführende Informationen zur Autostartfunktion findet man im Ubuntuusers Wiki

Screenshot: Anzeige aller Autostart Programme in Linux Mint
Startup Preferences

Permalink

5

Aktueller Firefox unter Linux Mint / Ubuntu

Firefox ist bei Linux Mint und Ubuntu in der Version 8.x in den offiziellen Paketquellen enthalten und wird standardmäßig daraus installiert. Die Version 9.x lässt sich sowohl bei Linux Mint als auch bei Ubuntu nach der Einbindung des offiziellen Mozilla PPA via Paketverwaltung installieren.

Archiv (PPA) aktivieren und System updaten

sudo apt-add-repository ppa:ubuntu-mozilla-security/ppa
sudo aptitude update
sudo apttiude upgrade

Nach dem upgrade wird der Firefox automatisch aktualisert.

Permalink

1

HowTo: Drupal 7 unter Debian / Ubuntu installieren

Dieses HowTo ist eine Step-by-Step Anleitung um Drupal 7.x auf einem frisch installierten Debian oder Ubuntu zu installieren. Alle benötigten Pakete wie z.B. Apache, PHP, MySQL-Server etc. werden aus dem Repository per aptitude installiert.

I. Voraussetzungen:

Eine detaillierte Anforderungsliste findet man bei: drupalcenter.de, unter Debian bzw. Ubuntu müssen noch folgende Pakete installiert werden: PHP 5.3.x, MySQL, Apache. Unter Debian führt man diesen Befehl als Root aus und bei Ubuntu setzt man wie gewohnt ein sudo vor den eigentlichen Befehl.

aptitude install php5 php5-gd php5-mysql mysql-server apache2

II. Datenbank vorbereiten:

Als Datenbankname verwende ich Drupal7DB, der Benutzer lautet: drupaluser und das Passwort lautet in diesem Beispiel: geheimesPW

mysql -p
Enter password:

mysql> create database Drupal7DB;
Query OK, 1 row affected (0.00 sec)

mysql> CREATE USER 'drupaluser'@'localhost' IDENTIFIED BY 'geheimesPW';
Query OK, 0 rows affected (0.00 sec)

mysql> GRANT SELECT, INSERT, UPDATE, DELETE, CREATE, DROP, INDEX, ALTER ON Drupal7DB.* TO drupaluser@localhost;
Query OK, 0 rows affected (0.00 sec)
mysql> QUIT
Bye

III. Drupal Download und Installationsvorbereitungen

Drupal von der offiziellen Seite downloaden und entpacken:

wget http://ftp.drupal.org/files/projects/drupal-7.8.tar.gz
tar xvzf drupal-7.8.tar.gz

Die Drupal Dateien nach /var/www/drupal verschieben:

mv drupal-7.8/ /var/www/drupal

Berechtigungen setzen: Die Drupal Dateien im Verzeichnis /var/www/drupal müssen alle dem Benutzer, unter dem der Apache läuft (bei Debian und Ubuntu ist das standardmäßig www-data) gehören.

cd /var/www/
chown -R www-data.www-data /var/www/drupal/

Folgende Berechtigungen müssen vor der Installation noch gesetzt werden:

chmod -R 650 /var/www/drupal/sites/default
cd /var/www/drupal/sites/default
cp ./default.settings.php settings.php
chmod 650 settings.php

IV. Drupal Installation
Im Browser http://SERVERNAME/drupal aufrufen und den Installationsassistenten starten

1. Select an installation profile

Drupal 7 - Installation unter Debian / Ubuntu

2. Choose Language

Drupal 7 - Installation unter Debian / Ubuntu

Standardmäßig ist nur Englisch verfügbar, weitere Sprachdateien findet man auf der offiziellen Drupal Seite: localize.drupal.org

3. Database configuration

Drupal 7 - Installation unter Debian / Ubuntu

Hier gibt man die zuvor definierten Werte ein, bei den "Advanced Options" kann man eine alternativen Datenbankadresse und Port definieren, falls die Datenbank nicht auf dem selben Server läuft wie der Apache bzw. der Datenbankport vom Standard MySQL Port 3306 abweicht. Wenn die selbe Datenbank für mehrere Anwendungen benutzt wird, sollte man unbedingt einen Präfix benutzen!

4. Installing Drupal

Drupal 7 - Installation unter Debian / Ubuntu

Drupal legt jetzt die Datenbankstruktur an und schreibt die Einstellungen in die settings.php Datei.

5. Configure Site

Jetzt muss man noch allgemeine Informationen wie z.B. Name, Kontaktdaten, Admin-Benutzer und Ländereinstellungen definieren.

Drupal 7 - Installation unter Debian / Ubuntu

V. Installation abschließen

Die Change-Berechtigungen sollte man aus Sicherheitsgründen sofort wieder rückgängig machen.
chmod 440 -R /var/www/drupal/sites/default/

Drupal Security
Das Modul Security Review ist eine gute Möglichkeit um u.a. die Berechtigungen der gesamten Drupal Installation zu überprüfen.