Nmap 5.0 für Windows gibt es auf der offiziellen Nmap-Homepage im Dowload Bereich als ausführbare EXE. Mittels des Nmap Windows-Installer kann man direkt alle benötigten und optionalen Komponenten wie z.B.: WinPcap, Registry Veränderungen und Performance Tweaks, Zenmap (grafisches Frontend) installieren.
Nmap unterstützt alle Windows Versionen seit NT, inklusive 2000, XP, Vista, Windows 7 und die Server Varianten 2003 und 2008.
Bis auf den Connect-Scan (-sT) gibt es keine großen Geschwindigkeitsunterschiede zur Unix-Variante. Mit dem Registry-Schlüssel nmap_performance.reg kann die Connect-Scan Geschwindigkeit deutlich verbessert werden. Standardmäßig werden diese Registry Änderungen bereits durch den Installer vorgenommen. Händisch können die Änderungen aus einem Command Prompt mit folgendem Befehl vorgenommen werden: regedit32 nmap_performance.reg Dabei werden folgende DWORD-Werte gesetzt:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\Tcpip\Parameters
- MaxUserPort: 65534
- TCPTimedWaitDelay: 30
- StrictTimeWaitSeqCheck: 1
Der Installer erweitert automatisch die PATH Systemvariable um folgenden Eintrag: C:\Program Files\Nmap.
Dann muss man nicht den vollen Nmap-Pfad angeben, wenn man Nmap aus einem Command Prompt startet.
Folgende Einschränkungen gibt es zur Unix / Linux Variante:
- Man kann nicht einfach die Maschine (localhost, 127.0.0.1) von der Nmap ausgeführt wird scannen. Mann kann allerdings
einen TCP-Connect-Scan ohne Ping (-sT -PN) auf die lokale Maschine machen.
- Es werden nur Netzwerk Interfaces (inkl. 802.11 WLAN Karten und viele VPN Clients) bei Scans mit rohen TCP-Paketen
unterstützt. Einige VPN & RAS-Verbindungen werden nur dann unterstützt, wenn man einen TCP-Connect Scan ohne Ping
macht.
Quelle: nmap.org








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